Konzertkritik zu Metallica in München:Teuer, aber ziemlich gut

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Metallica-Leadgitarrist Kirk Hammett begeistert die Fans im Olympiastadion. (Foto: Leonhard Simon)

Ein triefendes Schlagzeug, durchnässte Musiker und blendend aufgelegte Fans: Metallica liefert beim ersten ihrer zwei einzigen Deutschlandkonzerte ab, was man von den Metal-Legenden erwartet. Und obendrauf einen speziellen München-Song.

Kritik von Dirk Wagner

„Es ist nur Wasser“, kommentiert James Hetfield, Sänger der Heavy Metal Band Metallica im Olympiastadion den andauernden Regen, der plötzlich in das bis dahin erfrischend sommerliche Konzert seiner Band hinein geplatzt ist. Dabei scheint der Kalifornier solchen Regen anfangs sogar zu genießen. Als wäre dieser ein wärmender Sonnenstrahl, in welchem der Rock-Millionär sich sonnt, hält er sein Gesicht entspannt in den Regen. Jeder Tropfen, der sein Antlitz berührt, scheint ihm eine erfrischende Streicheleinheit zu sein.

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:Mit Kutte zum Metallica-Konzert - und dann an der Tafel

"Es tut gut, mal wieder wild zu sein": Metallica-Fans treffen sich zwischen den beiden Auftritten der Band im Olympiastadion zur großen Party im Backstage. Und Mitglieder vom Chapter 273 mögen zwar wild aussehen, aber geben in der Großmarkthalle Lebensmittel an Bedürftige aus - noch beseelt von der Nacht zuvor.

Von Bernd Kastner

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