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Meine Woche:Vorfreude auf den Unterricht

Christinana Schröter, neue Leiterin der Albert-Schweizer-Mittelschule.

(Foto: Stephan Rumpf)

Christiana Schröter ist neue Leiterin der Albert-Schweitzer-Mittelschule

Streng genommen ist es für Christiana Schröter () gar nicht die erste Woche an ihrer neuen Arbeitsstelle. Denn offiziell ist sie schon seit dem ersten Septembertag die neue Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Mittelschule in Neuperlach. Trotzdem wird es etwas Besonderes sein, wenn die Gänge der Schule endlich von denen belebt werden, für die sie arbeitet: die Schüler. Nachdem sie und ihre Kollegen in den vergangenen Tagen vor allem mit Organisatorischem beschäftigt waren - Stundenpläne wollten erstellt, Absprachen mit Kollegen an anderen Schulen getroffen werden - bekommt sie an diesem Montag die ersten Schüler zu sehen.

Denn am Tag vor Schulbeginn gehört es zu ihrem Terminplan, die neuen Fünftklässler zu begrüßen. Wenn die ihren Klassenleitern zugewiesen seien, sei es ihr wichtig, danach noch beim Elterncafé dabei zu sein, sagt Christiana Schröter. "Ohne die Eltern geht es einfach nicht, wir müssen gut zusammenarbeiten." So könne man den Schülern und ihren Begabungen am besten gerecht werden. Die ganze Woche über wird die neue Schulleiterin durch die 22 Klassen der Schule touren, um sich vorzustellen. "Damit die Schüler auch wissen, mit wem sie's da zu tun haben, wer das neue Gesicht ist." Bei dieser Vorstellungstour wird es aber nicht bleiben, denn Schröter unterrichtet auch selbst. "Ich freue mich darauf", sagt sie. Denn um das Gefühl zu behalten für die Befindlichkeiten der Schüler, für ihre Sorgen und Nöte, sei es wichtig, ihnen auch im Unterricht zu begegnen. "Darum ist mir der Kontakt auch sehr viel wert, darum möchte ich in vielen Klassen eingesetzt werden." Welche Fächer sie unterrichtet? "Ich bin da sehr flexibel." Sie ist Naturwissenschaftlerin, mag Physik, Chemie, Biologie und Mathe. Aber sie müsse schauen, wie das in den Stundenplan der Kollegen passt. "Wir versuchen, das sozial kompatibel hinzubekommen."

Ursprünglich kommt Christiana Schröter aus Oberbayern, ist freiwillig in den Schulamtsbezirk München gewechselt und hat sich, nach einer Stelle in Riemerling, die vergangenen fünf Jahre an einem Fachreferat um die Belange aller bayerischen Mittelschulen gekümmert. Nun freut sie sich auf ihre Kollegen und die Arbeit mit den Schülern. "Darum habe ich den Beruf ja gewählt, um mit den Schülern zusammenarbeiten zu können." Vorfreude auf etwas, was sie erst nach einer Weile in die Tat umsetzen kann, hat sie auch. "Ich freue mich darauf, wenn ich die Schulfamilie kennengelernt habe, Dinge bewegen zu können, gemeinsam mit den Kollegen Ideen entwickeln und umsetzen zu können." Ideen wie ein gesundes Frühstück.