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Mehr als 3000 bei "Fridays for future"-Demonstration:Gegen Kohle, für Europa

(Foto: Robert Haas)

Sie skandierten Sprüche wie "Es gibt kein Recht, einen SUV zu fahren!" oder "Wer nicht hüpft, der ist für Kohle!", und viele haben sich kurz vor der Europawahl EU-Fahnen umgeworfen. "Fridays for future" hat zur Demonstration für den Klimaschutz aufgerufen, und Schüler, Studenten, Eltern, Forscher, Lehrer und andere sind gekommen. Weltweit gab es am Freitag Kundgebungen in mehr als hundert Ländern, in München kamen der Polizei zufolge etwa 3500 Menschen zusammen, laut den Veranstaltern 5000. Sie zogen von der Theresienwiese durch die Ludwigsvorstadt und zurück. Vor der Bavaria wartete dann ein Schüler von "Fridays for future Kiel" auf sie - er bestreike seine Klassenfahrt, rief er. Und Michael "Bully" Herbig bedankte sich: "Fridays for future" habe ihn zum Nachdenken gebracht, ob er wirklich fliegen müsse oder jede Woche Fleisch essen, sagte er. "Hört bloß nicht auf!"