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Entspannung in Zeiten von Corona:Sitzen, schweigen, atmen

Gisela Drescher (rechts) lädt jeden Sonntagabend zur gemeinsamen Zen-Runde nach Sendling, das Ziel: "bei sich sein".

(Foto: Sebastian Gabriel)

Während der Pandemie sehnen sich viele Menschen danach, mit ihren Gedanken zur Ruhe kommen. Welche Online- und Offline-Meditationen es in München gibt und worum es in dem Kurs "Meditation für Skeptiker" geht.

Von Franziska Gerlach

Eine Kerze flackert, ansonsten bewegt sich nichts im schummrigen Gemeindesaal der Sendlinger Himmelfahrtskirche. Neun Menschen sitzen im Kreis, die meisten im Schneidersitz auf dem Boden, eine Frau auf einem Stuhl, ein Mann auf den Knien. Sie schweigen und atmen, regungslos. Sitzen, schweigen, atmen, sitzen, schweigen, atmen - und dabeiidealerweise mal an nichts denken. "Wenn Gedanken hochkommen, lasst sie weiterziehen, und kehrt mit eurer Wahrnehmung zurück zu eurem Atem", sagt Gisela Drescher. Die Konzentration auf die Atmung im Hier und Jetzt, frei von allen Gedanken, genau darum geht es bei einer Zen-Meditation. Sie soll zu einem Zustand führen, der sich mit dem schnörkellosen Ausdruck "bei sich sein" ganz gut beschreiben lässt.

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