Maxvorstadt: Wettbewerb für den Odeonsplatz

Der Odeonsplatz, so meinen einige in der Maxvorstadt, steckt in puncto Aufenthaltsqualität in den 1970er-Jahren fest. Stichwort: autogerechte Stadt. Der Stadtrat hat nun einen Gestaltungswettbewerb in Auftrag gegeben und kommt damit dem Bezirksausschuss entgegen - der hatte ein Gesamtkonzept für den Abschnitt Ludwigstraße bis zur Von-der-Tann-Straße gefordert. Illustrationen, die "Appetit machen" sollten, zeigten Menschen, die über eine autofreie Straße flanieren und in Buden - ähnlich dem Wiener Naschmarkt - verweilen. Damit, so Richard Weiss von den Grünen, habe man wohl "den Nerv der Zeit getroffen". Er habe "wahnsinnig viele Mails" von Menschen bekommen, denen die Ideen gefielen. Die Antwort des Planungsreferats mit Verweis auf den Gestaltungswettbewerb sei "begrüßenswert". Beschlossen hat der Stadtrat den Wettbewerb aber eigentlich, weil hier künftig der Radschnellweg Richtung Münchner Norden verlaufen soll. Dafür müssen die Verkehrsflächen neu aufgeteilt werden. Der "herausragenden städtebaulichen Bedeutung" von Odeonsplatz und Ludwigstraße soll dabei Rechnung getragen werden. Weiss wünscht sich "aufgrund der positiven Reaktionen", "dass sich einige Elemente aus den Illustrationen wiederfinden".

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