Maxvorstadt:Ruf nach mehr Streitschlichtern

Von Ilona Gerdom, Maxvorstadt

An Orten wie dem Gärtnerplatz oder Josephsplatz sind abends die sogenannten Konfliktmanager des "Allparteilichen Konfliktmanagements in München" (Akim) unterwegs. Der Bezirksausschuss (BA) Maxvorstadt fordert nun, das Personal aufzustocken. Gerade in der Maxvorstadt nehme Akim eine "Schlüsselrolle in der Kommunikation zwischen den verschiedensten Konfliktparteien ein", heißt es im Antrag. Daher würde man die Streitschlichter gerne häufiger einspannen, doch wegen der personellen Situation sei das nicht möglich. Tatsächlich umfasst das Team von Akim laut Pressestelle des Sozialreferats nur fünf Mitarbeitende, die "Anfragen koordinieren und bearbeiten". Dazu gibt es etwa 20 Honorarkräfte, die an den "Feier-Hotspots" unterstützen. Eine bestimmte Zuordnung zu Stadtvierteln gibt es dabei nicht, die Mitarbeitenden werden je nach Bedarf eingesetzt. Auch von der Pressestelle heißt es, dass "eine stärkere Personalausstattung durchaus wünschenswert" wäre. Gerade in diesem Sommer, in dem die öffentlichen Plätze "mehr denn je genutzt" werden.

Ob der Antrag Erfolg hat, bleibt fraglich. Denn zumindest laut Sozialreferat "erlaubt die derzeitige finanzielle Situation der Stadt München keine weiteren Stellenzuschaltungen".

© SZ vom 31.07.2021
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB