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Maxvorstadt:Kunst an der wuchtigen Wand

Fassade des ehemaligen Heizkraftwerks soll neu gestaltet werden

Wuchtig, monolithisch, abweisend: Diesen Eindruck hinterlässt die Fassade des ehemaligen Heizkraftwerks der Stadtwerke an der Theresienstraße 36 bei den Passanten. Das Gebäude hat keine Fenster, dafür präsentiert es sich mit großen Backsteinflächen, durchzogen von grauen Betonsegmenten, kurz: "ein optischer Schandfleck", wie die SPD im Bezirksausschuss (BA) Maxvorstadt die Ästhetik im Juni dieses Jahres zusammenfasste. Das Gremium forderte auf Initiative der Fraktion von der Stadt, die Hausfassade zu verschönern, mit Street Art zum Beispiel. Genau das soll jetzt geschehen, wie Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner jetzt dem BA mitteilt. Dem Schreiben zufolge hatten Stadtwerke und städtisches Kulturreferat bereits vor einem Jahr eine Vertragsergänzung zur "die Gestaltung der Fassadenfläche" vereinbart. "Die Stadtwerke München GmbH begrüßt die Initiative und freut sich auf einen engen Austausch mit dem Kulturreferat bei der Auswahl der Künstlerin bzw. des Künstlers und der Abstimmung der Entwürfe für die Fassadengestaltung", schreibt Baumgärtner.