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Maxvorstadt:Grüne Schuldächer

Baureferat hält Anpflanzungen auf städtischen Gebäuden für möglich

Von Stefan Mühleisen, Maxvorstadt

Es gibt eine Reihe von städtischen Liegenschaften im Stadtbezirk Maxvorstadt, die sich für eine Dachbegrünung eignen. Das geht aus einer Antwort der Stadtverwaltung auf einen Antrag des örtlichen Bezirksausschusses hervor. Das Lokalgremium hatte von der Stadt Auskunft verlangt, auf welchen Dächern von städtischen Gebäuden eine so genannte Extensivbegrünung möglich sei, also Anpflanzungen, die keine laufenden gartenpflegerischen Maßnahmen erfordern. Das Kommunalreferat sieht dabei nur ein einziges möglicherweise geeignetes Objekt: das ehemalige Gesundheitshaus an der Dachauer Straße 90. Doch das ist die nächsten fünf Jahre zur Zwischennutzung an ein Kultur-Projekt verpachtet - und wird danach abgerissen.

Unterdessen könnten laut Baureferat die Dächer von acht Schulen "ohne eine wirtschaftliche Bewertung" begrünt werden, bei acht anderen sei dies bereits geschehen, ebenso bei der Feuerwache 4. Die Baubehörde erklärt zudem, dass sich zwei weitere Objekte für eine Dachbegrünung eignen würden, ohne diese jedoch zu benennen. Nach Auskunft des für die Antwort federführenden Planungsreferats laufe derzeit die fachliche Bewertung der Bestandsobjekte "auf deren Basis dann eine transparente Priorisierung vorgenommen werden könnte".

© SZ vom 03.12.2020
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