Maxvorstadt Bitte mit Sicherheit

Zuweilen brenzlig: Radler sind mitunter gefährlich unterwegs. In Fahrradstraßen werden sie bevorzugt.

(Foto: Stephan Rumpf)

Neue Regelung für die Georg-Schätzel-Straße vorgeschlagen

Alle Voraussetzungen dafür, zur Fahrradstraße zu werden, bringt die Georg-Schätzel-Straße hinter dem Circus-Krone-Bau mit - das glaubt zumindest ein Bürger und hat eine entsprechende Anfrage an den Bezirksausschuss (BA) Maxvorstadt gestellt. Fahrradstraßen sollen laut Stadtverwaltung den Radverkehr effektiv, schnell und vor allem kostengünstig fördern. Der Bezirksausschuss hat sich die kleine Parallelstraße zur Arnulfstraße angesehen, kommt aber zu einem anderen Schluss.

Wie Hans-Stefan Selikovsky (SPD) in der jüngsten Sitzung des Stadtteilgremiums erklärte, sei die Einbahnstraße nicht für eine Fahrradstraße geeignet. Als Kriterium für die Eignung als Fahrradstraße gilt bei der Stadt unter anderem, dass in dieser Straße "eine bereits vorhandene" oder eine zukünftige starke Nutzung durch Radler zu erwarten sei. Oder aber die Straße verbinde zwei Parks oder schließe eine Lücke zwischen zwei Trassen. Dies sei, so Selikovsky, bei der Georg-Schätzel-Straße nicht der Fall. Der Radverkehr dort sei nur gering und die Georg-Schätzel-Straße sei keine wichtige Straße, die andere Wege verknüpfe. Allerdings will der BA dem Antrag des Bürgers etwas entgegenkommen und könnte sich durchaus vorstellen, Radfahrern zu erlauben, gegen die Einbahnstraßen-Richtung zu fahren. Das wäre für Radfahrer eine Erleichterung. Dieser Vorschlag wurde einstimmig beschlossen.