Lokalrunde:Quer durch die ganze Welt

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Lokalrunde: Fusionsküche aus peruanisch-japanischen Gerichten tischt man derzeit im Filmcasino auf.

Fusionsküche aus peruanisch-japanischen Gerichten tischt man derzeit im Filmcasino auf.

(Foto: Michael Tinnefeld/AGENCY PEOPLE IMAGE)

Wein aus Südafrika auf dem Viktualienmarkt und Nikkei-Fusionsküche im Filmcasino

Von Franz Kotteder

Es gibt Tandems, die waren immer schon füreinander bestimmt. Jene beiden Münchner zum Beispiel, die vor 26 Jahren am selben Tag auf die Welt kamen, beide im Klinikum Großhadern. Solche Zufälle verbinden von Haus aus, aber wenn der eine Max heißt und der andere Moritz, dann kommt man praktisch gar nicht umhin, zusammen eine Firma aufzumachen. Weil Max Schiefer und Moritz Schreiner überdies auch noch beide eine Schwäche für Wein haben, gründeten sie den Onlinehandel The Winestore. Der englische Name hat insofern seinen Sinn, als sie vor allem mit Wein aus Südafrika handeln. Der hat in den vergangenen Jahren sehr an Reputation gewonnen, und Max und Moritz können ein breites Angebot vorweisen, aus den verschiedensten südafrikanischen Weingütern, die in aller Regel auch noch nachhaltig produzieren. Zum Probieren muss man neuerdings nicht ins Internet, man kann auch auf den Viktualienmarkt gehen. Dort haben die beiden jetzt ihre Max & Moritz Weinbar eröffnet, es gibt dort nicht nur schöne Tropfen aus Südafrika, sondern auch deutsche Bio-Weine (Max & Moritz Weinbar, Viktualienmarkt/Ecke Westenriederstraße, Montag bis Freitag 11-20 Uhr, Samstag 10-20 Uhr, Sonntag Ruhetag, Telefon 0176 16371609, www.the-winestore.com).

Peruanisch-japanische Gerichte

Von ziemlich weit her kommt auch die Küche, die es derzeit im Filmcasino beim Odeonsplatz zu kosten gibt, aus Peru nämlich. Dort ist ein Koch mit dem klangvollen Namen Roy Smith Paredes Ynfantes zu Gast, er steht für die sogenannte Nikkei-Küche, eine Fusionsküche aus peruanisch-japanischen Gerichten, die im 19. Jahrhundert von asiatischen Einwanderern vor allem in Perus Hauptstadt Lima entstanden ist. In München gibt es diese Fusionsküche zum Beispiel in den Hotelrestaurants Matsuhisa (Mandarin Oriental) und im Izakaya (Roomers). Filmcasino-Betreiber Matthias Scheffel hat den 33-jährigen Smith nun eingeladen, sein Pop-up-Restaurant Paracas by Le Roy Smith bis zum 10. September dort auftischen zu lassen. Und so gibt es dort nun Ceviche (gewürfeltes Fischfilet, das mit Hilfe des Safts von Zitrusfrüchten und weiteren Zutaten anstelle von Hitze gegart wird), Nikkei Sushi und Nigiri, Tempura-Gemüse und -Gambas, aber auch vegetarische Gerichte und gegrillte Fleischspieße. Die Preise liegen zwischen 6,50 Euro für knusprigen Reis mit Avocadotartar und 28 Euro fürs Rinderfilet und damit deutlich unter denen in den beiden Hotels (Paracas by Le Roy Smith, Filmcasino, Odeonsplatz 8, donnerstags bis samstags, 19-23 Uhr, Telefon 220818, www.filmcasino.net).

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