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Max-Joseph-Platz:Die alten Banner

Hunderte demonstrieren gegen staatliche Überwachung

Von Jakob Wetzel

"Wir sind nicht wenige", ruft Dieter Janecek. Er spricht damit aus, was hier wohl alle hoffen. Es ist Samstag, kurz nach 14 Uhr, der Bundestagsabgeordnete der Grünen steht auf der Ladefläche eines Kleinlasters auf dem Max-Joseph-Platz, vor sich ein Mikrofon. Er blickt ein paar Hundert Demonstranten ins Gesicht, die zu ihm aufschauen. Sie protestieren für "Freiheit statt Angst" und gegen die Vorratsdatenspeicherung, wie sie die Bundesregierung derzeit einmal mehr einführen will, diesmal mit einem Gesetzentwurf "zur Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten". Aber ein bisschen geht es an diesem Tag auch um den Datenschutz von Konzernen, um die Abhörskandale von BND und NSA sowie um das geplante Freihandelsabkommen TTIP.

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