Neue Edition der TagebücherMax Beckmann ohne Zensur durch seine Witwe

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Max und Quappi Beckmann in den Ferien im Jahr 1934.
Max und Quappi Beckmann in den Ferien im Jahr 1934. Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv, Max Beckmann Nachlässe

Seine Frau hat  aus den Tagebüchern von Max Beckmann Sex, Suff und Lästereien über Picasso gestrichen. Jetzt haben Forscherinnen das Original rekonstruiert. Der Schauspieler Hanns Zischler liest bei der Präsentation einige der interessantesten Passagen.

Von Constanze Baumann

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Max Beckmann war ein Meister der Selbstdarstellung. Seine markanten, kraftvollen Selbstporträts gehören zu den herausragendsten der deutschen Moderne und zu den begehrtesten auf dem Kunstmarkt: Das „Selbstbildnis gelb-rosa“ ist mit 20 Millionen Euro das teuerste Gemälde, das je in Deutschland versteigert wurde. Um die 200 Mal setzte sich der gebürtige Leipziger mit kantig-zackigem Duktus und dunklen Umrisslinien in Szene – als Mann von Welt, breitbeinig und dandyhaft, mit Zigarette oder Sektglas in der Hand.

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André Eisermann kommt aus einer Schaustellerfamilie. In München wurde er zum Schauspieler ausgebildet. In den Neunzigern nahm seine Karriere mit Filmen wie „Schlafes Bruder“ rasant Fahrt auf, aber die Liebe zur Bühne hat ihn nie verlassen.

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