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Matthias Lilienthal:Der Unvollendete

Lilienthal soll Intendant der Kammerspiele werden; SZ-Magazin

Zu Beginn fanden es viele schick, den Berliner gewonnen zu haben, der bunte T-Shirts trägt und jeden duzt. Doch bei vielen flaute die Begeisterung bald ab.

(Foto: dpa)

Matthias Lilienthal will seine Position an den Kammerspielen nicht verlängern. Also beendet er 2020 seine Intendanz in München. Über einen, der lieber geht, bevor er ankommt.

Am Montagabend, es ist Viertel vor zehn, schieben ein paar Männer die Wände zur Seite, die das Restaurant "Blaues Haus" von der Kantine für die Mitarbeiter der Münchner Kammerspiele trennen. Publikum und Theatermitarbeiter sitzen jetzt im selben Raum. An einem Tisch im Kantinenbereich sitzt auch Matthias Lilienthal, so, wie er da sehr oft sitzt, zusammen mit Kollegen. Wer will, kann einfach zu ihm hingehen. Im besten Fall bietet er einen Stuhl und ein Bier an, im schlimmsten Fall nur einen Stuhl. Lilienthal ist herzlich wurscht, wer wie heißt und welche Funktion er hat, geduzt werden alle.

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