World-Jazz:Arabien ganz anders

Das preisgekrönte Quartett "Masaa" spielt in der Dachauer Friedenskirche.

Schon oft hat sich aus ganz weltlichen Gründen ein Ausflug in die Dachauer Friedenskirche gelohnt. Veranstaltet doch dort seit 1987 die Gruppe "Leierkasten" Kleinkunst und Konzerte. Für Freunde des Jazz und angrenzender Gebiete war der Trip indes lange nicht mehr so verlockend wie am kommenden Samstag: Mit Masaa kommt ein aktueller Deutscher Jazzpreisträger nach Dachau. Seit 2012 existiert dieses Quartett um den libanesischen Sänger Rabih Lahoud, dessen Gedichte den meisten Stücken zugrunde liegen. Gemeinsam mit dem Trompeter Marcus Rust, dem Gitarristen Reentko Dirks und dem Schlagzeuger Demian Kappenstein geht es ihm darum, mit Jazz-Mitteln und -Spirit gegen arabische Musik-Klischees anzuspielen. Auf dem bereits vierten beim Berliner Traumton-Label erschienenen, nun auch in Dachau vorgestellten Album "Irade" ist das so gut gelungen, dass außer dem Deutschen auch der WDR-Jazzpreis fällig war.

Masaa, Sa., 22. Jan., 20 Uhr, Friedenskirche Dachau, Herzog-Albrecht-Str. 19, www.leierkasten-dachau.de

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