Ein „Dämpferle“ besitzt Martina Bogdahn auch. So wie Anna Nass, die 54-jährige Heldin ihres neuen Romans „Mirabellentage“. Der Dämpftopf ist das einzige Geschenk, das die Pfarrhaushälterin jemals von ihrer Mutter erhalten hat. Für sie eine Erinnerung an eine harte, arbeitsreiche Kindheit. Ihre Erfinderin hingegen hat darin gerade rote Rüben gegart. Während Martina Bogdahn damit in der Küche werkelt, erzählt sie nicht von ihrer Kindheit, sondern schwärmt davon, wie schön es sei, um acht Uhr früh einen Laden am Viktualienmarkt aufzusperren.
Münchner SchriftstellerinVom Bauernhof zum Bestseller: Martina Bogdahn und ihre Romane
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„Ich bin eine Arbeitsmaus, ich kann nicht anders als arbeiten“, sagt Bestsellerautorin Martina Bogdahn. „Am liebsten ist es mir, ich kann was machen, was nach Urlaub aussieht, aber keiner ist.“
Beppo MinxSie backt Brot, fotografiert Kabarettisten und schreibt Romane – und fühlt sich beim Schreiben trotzdem wie beim Nichtstun. Martina Bogdahn über ihr neues Buch „Mirabellentage“, das Leben auf dem Land und die Frage, was einen wirklich zufrieden macht.
