Ihr Gesicht merkt man sich. Marlene Markt hat große Augen, eine markante Nase und ein Lächeln, das gerade so zwischen ihre Ohren zu passen scheint. Es ist ein Lachen unter Locken. An der Seite von Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst und Fahri Yardim spielt Markt in der Verfilmung von „Extrawurst“ eine quirlige, resolute Bedienung in der Wirtschaft eines Tennisvereins. Regisseur Marcus H. Rosenmüller hat das komödiantische Talent der 24-Jährigen für seinen aktuellen Film entdeckt. Sie sei für ihn „eine Erscheinung“ gewesen, sagt er und schwärmt von ihrer „tollen Energie“. Er zählt sie zu den Schauspielern, „die einen Raum betreten und ihn dann auch ausfüllen“. Die gebürtige Österreicherin gehört seit Sommer 2025 zum Ensemble des Münchner Volkstheaters, wo sie etwa in „Appropriate“ und von Ende Februar an in „Elektra“ zu sehen ist. Aufgewachsen ist Marlene Markt in Axams in Tirol. Seit ihrer Schauspielausbildung, von 2021 bis 2025 an der Otto-Falckenberg-Schule, lebt sie in München. Zum Interview im Restaurant Schmock, zwischen zwei Proben, kommt sie ungeschminkt in einem weiten Pollover und bestellt erstmal einen Ingwertee.
Schauspiel-Überraschung„Ich war auf Kriegsfuß mit der Institution Schauspielschule“
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Marlene Markt, das neue Gesicht in Marcus H. Rosenmüllers Film „Extrawurst“ über ihr Kino-Engagement, ohne je gedreht zu haben, das Geheimnis guter Pointen und ihren ersten Bühnenauftritt – splitternackt.
Interview von Sabine Buchwald
