Interview mit Markus Kavka„Es ist ein Armutszeugnis“

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Seit 30 Jahren versorgt Musikjournalist Markus Kavka sein Publikum mit neuer Musik. Diesen Job hat mittlerweile der Algorithmus übernommen. Jetzt lauert mit der KI eine neue Gefahr.
Seit 30 Jahren versorgt Musikjournalist Markus Kavka sein Publikum mit neuer Musik. Diesen Job hat mittlerweile der Algorithmus übernommen. Jetzt lauert mit der KI eine neue Gefahr. (Foto: Thomas Neukum)

Markus Kavka hat das Ende des Musikfernsehens miterlebt. Kommt nun das Ende des Jugendradios? Ein Gespräch über drohende Eintönigkeit – und eine Hoffnung.

Interview: Michael Bremmer

Markus Kavka zuckt mit den Achseln, die Handflächen zeigen nach oben. So reagiert der Radiomoderator und Musikexperte, wenn er wieder einmal als „Berufsjugendlicher“ bezeichnet wird. Markus Kavka ist 58 Jahre alt. Er moderierte bei den Musikfernsehsendern Viva und MTV, produziert mit Jennifer Weist, Sängerin der Band Jennifer Rostock, den Podcast „Fuck you very, very much!“, legt als DJ auf und hat eine Radiosendung bei egoFM. Wie ein großer Bruder versorgt er seine Zuhörerinnen und Zuhörern mit neuer Musik, macht sich aber Sorgen um die Zukunft von Jugend-Radiosendern. Sein Rat an junge Menschen: „Lasst euch nicht ins Herz oder ins Hirn scheißen.“

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