Als Marion Seitz mit ihrem vierten Kind schwanger ist, erwacht ihr politisches Bewusstsein. „Ich weiß noch, wie ich mit dem dicken Bauch auf dem Sofa saß und das Gefühl hatte: Der Rechtsruck in der Gesellschaft, der macht mir Angst. Ich will da nicht länger einfach nur zuschauen.“ 2018 war das. Sie trat dann bei den Grünen ein, half, den Ortsverein zu gründen – und merkte, wie gut es ihr tut, gemeinsam mit anderen für eine Sache zu kämpfen.
SZ-Serie „Tut gut“: Ehrenamt„Wenn du was bewegen willst, reicht Kuchen-Verkaufen nicht“
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Marion Seitz ist Gebärdensprachdolmetscherin, aber vor allem eine Multi-Engagierte. Am Anfang waren es kleine Initiativen, dann wurde sie Bürgermeisterin, jetzt kandidiert sie als Landrätin. Woher nimmt sie die Kraft dafür?
Von Martina Scherf
