Eröffnung des Literaturfests München mit Maria Kalesnikava„Es gab viel Platz für Humor im Gefängnis“

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„Manchmal reicht ein einziges Buch, ein Gedanke, ein Satz, um sich selbst nicht zu verlieren“: Maria Kalesnikava beim Münchner Literaturfest.
„Manchmal reicht ein einziges Buch, ein Gedanke, ein Satz, um sich selbst nicht zu verlieren“: Maria Kalesnikava beim Münchner Literaturfest.
Pierre Jarawan

Bei der Eröffnung des Literaturfests München spricht die belarussische Bürgerrechtlerin Maria Kalesnikava darüber, wie Bücher sie während der Haft retteten – und über die Macht des Lachens.

Von Antje Weber

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„Lachen ist eine Waffe“, sagt Maria Kalesnikava, und wenn die jemand zu bedienen versteht, dann sie. Strahlend und energetisch betritt die Musikerin und Bürgerrechtlerin, die wegen ihres Engagements für Demokratie bis vor Kurzem fünf Jahre lang in Belarus inhaftiert war, unter viel Applaus die Bühne im Münchner Literaturhaus. „Es gab viel Platz für Humor im Gefängnis“, sagt sie in ihrer Rede sarkastisch. Diktatoren würde das zwar missfallen. Doch Kalesnikava hat sich selbst von Isolationshaft und schwerer Erkrankung nicht brechen lassen: „Ich habe immer gelacht.“

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