Kabarett:Mit Spott zurück

Sarah Hakenberg mit neuem Programm im Lustspielhaus.

Omas und Opas, die nicht mehr skypen müssen; Kunstliebhaber, die durch die Museen streifen; Fußballfans, die sich vermöbeln; und sogar die von Tür zu Tür pilgernden Zeugen Jehova - alle wieder da. In echt wie im titelgebenden Lied von Sarah Hakenbergs neuem Programm "Wieder da!" Wobei Hakenberg das auch bestens auf sich selbst beziehen könnte: einmal generell, nach freiwilliger Baby- und unfreiwilliger Coronapause; dann aber auch speziell für ihre Premiere im Lustspielhaus. Ist die in Warburg lebende Hakenberg doch hierzulande groß geworden, als Heranwachsende in Zorneding, und als Poetry-Slammerin, Liedermacherin und preisgekrönte Kabarettistin in München. Eine Heimkehr ist es also, im Gepäck hat Hakenberg wie immer bissigen Spott mit poetischer Note und raffinierte Protestsongs, etwa über unpolitische CDU-Wähler, schadenfrohe Vermieter, unentspannte Eltern und amerikanische Präsidenten.

Sarah Hakenberg, Fr., 22. Okt., 20 Uhr, Lustspielhaus, Occamstraße 8, Telefon 344974

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