Gezählt hat Till Hofmann all die Vorstellungen der vergangenen 30 Lustspielhaus-Jahre nicht. Er schätzt aber, dass es schon so an die 10 000 gewesen sein müssen. Fragt man den Chef der Kleinkunstbühne, was besonders in Erinnerung geblieben ist, erzählt er vom ersten Abend: „Zipflo“ Reinhardt, ein Nachfahre von Django Reinhardt, hatte dessen Gypsy Jazz so modern interpretiert, dass ältere Damen an ihrem Tisch verärgert ihre Teller auf den Boden pfefferten.
Kabarett in MünchenDas Lustspielhaus feiert 30-Jähriges mit Polonaise und einer Leiche
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Bunter Abend mit viel Blödelei und illustren Figuren (von links): Robert Blöchl, Sonja Kling, Alex Liegl, Roland Penzinger und Gabi Rothmüller.
Karen MarkwardtDie Jubiläums-Revue „Mord, Moral und Mortadella“ im Lustspielhaus München ist eine Knallchargen-Gaudi vom Feinsten. Und dann springt ein Überraschungsgast aus der Geburtstagstorte.
Kritik von Thomas Becker
