Ludwigsvorstadt:Kaum Platz zum Bolzen

Zwangloses Kicken oder eine schnelle Runde Basketball, das ist und bleibt im südlichen Stadtzentrum schwierig. Das Baureferat antwortet dem Bezirksausschuss (BA) Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt weitgehend abschlägig auf dessen Wunsch nach neuen Bolzplätzen und Basketballkörben. Als "Ort zum Bolzen", so der Titel eines Antrags vom Juni, kommt so schon einmal der Nußbaumpark nicht in Frage. Dort müssten, wie die Prüfung vor Ort ergab, Bäume gefällt werden, was der BA selbst als K.-o.-Kriterium genannt hatte. Kein derartiges Problem existiert auf der Theresienwiese, wo allerdings laut Auskunft des Wirtschaftsreferats (RAW) nur noch eine Fläche im Südteil frei wäre, unmittelbar neben einem bestehenden Bolzplatz. Ebenso wie dort müssten die neuen Tore natürlich just in der warmen Jahreszeit dem Wiesn-Auf- und -Abbau weichen. Keine zusätzlichen Tore wird es im Isar-Hochwasserbett geben, wo laut Baureferat die Belange des Hochwasser- und Naturschutzes sowie der sonstigen Erholungssuchenden vorgehen. Ohne fixe Tore bolzen kann man auf den Isarwiesen natürlich weiterhin. Die bestehenden Tore bei der Wittelsbacherbrücke sind außerdem inzwischen wieder aufgestellt worden, wie dies der BA gefordert hatte. So bald wie möglich wieder eingerichtet werden soll der Bolzplatz an der Schmellerstraße, wo das Baureferat gerade die Erhöhung des Ballfangzauns plant.

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