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Ludwigsvorstadt/Isarvorstadt:Probleme mit dem Örtchen

Neuer Standplatz für Dixiklo am Gärtnerplatz gesucht

Es stinkt mal wieder nach Urin am Gärtnerplatz. Diesmal sind weniger die Innenhöfe und Hauseingänge betroffen. Es stinkt vor allem beim Dixiklo, welches dort aufgestellt wurde, damit die Feiernden, die sich in lauen Sommernächten gerne auf dem Gärtnerplatz versammeln, eben nicht die Hinterhöfe in Toiletten verwandeln. Vor allem die Mitarbeiter einer Rechtsanwaltskanzlei haben sich beschwert: Sie könnten ihre Fenster nicht mehr öffnen, so stark sei der Geruch.

Andreas Siebel (FDP) vom Bezirksausschuss (BA) hat sich der Sache angenommen. Innen sei das Dixiklo sauber, berichtete Siebel. Er habe den Verdacht, vor allem der Stromverteilerkasten neben der mobilen Toilette sei Ziel der Wildpinkler. Siebel schlug vor, die Toilette auf die Straße zu versetzen - einen Standort dort hatte der BA in den vergangenen Jahren immer wieder vergebens gesucht. Beate Bidjanbeg (SPD) erinnerte daran, dass das Dixiklo bereits zweimal versetzt wurde - beide Male hatten sich die direkten Anlieger beschwert. Der BA hat auch vergeblich von der Stadt eine Dauertoilette gefordert. Bidjanbeg schlug vor, sofort eine Reinigung zu veranlassen, einen weiteren Ortstermin mit dem Baureferat und Akim auszumachen und sich erneut auf Standplatzsuche zu begeben. Florian Florack (CSU) war dafür, dass die Stadt rund um die mobile Toilette täglich "richtig saubermacht". Silvia Haas (Grüne) betonte, dass es äußerst wichtig sei, im Sommer die Fenster öffnen zu können. Sie plädierte für eine schnelle Reinigung und für eine Verlegung des Klos auf die Straße.