Süddeutsche Zeitung

Ludwigsvorstadt/Isarvorstadt:Freiraum gefordert

Vor der Schwanthalerschule sollen Parkplätze verschwinden

Der Gehweg vor der Schultür der Schwanthalerschule an der Ecke St.-Paul-Straße/Schwanthalerstraße ist wesentlich zu schmal. Dieser Meinung sind die Schüler, die 2017 in der Kinder- und Jugendversammlung des Viertels den Antrag einbrachten, den Platz zu verbreitern und dafür ein bis zwei Parkplätze aufzulösen. Das Baureferat will das Ende des Platzumbaus abwarten und strebt eine größere Lösung an - der Zugang zur Schule soll über den Hof erfolgen. Nach einer zweiten Ortsbegehung durch Erwachsene - Schulleitung, Elternbeirat, Polizei, Referat für Bildung und Sport, Kreisverwaltungsreferat und Bezirksausschuss (BA) - hat der BA den Antrag allerdings im gleichen Wortlaut nochmals gestellt.

Es habe sich herausgestellt, dass die Streichung der Parkplätze die einzige Möglichkeit sei, um kurzfristig mehr Fläche zum Bringen und Abholen der Kinder zu schaffen, berichtete Beate Bidjanbeg (SPD), Kinder- und Jugendbeauftragte im BA, von dem Ortstermin. Auch Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) habe sich die Lage vor Ort angeschaut und sei zum gleichen Ergebnis gekommen. Auf das Ende des Umbaus zu warten, komme nicht in Frage, der Platz vor der Schultüre sei definitiv zu schmal, dort herrsche starkes Gedränge, das bei den Grundschulkindern eine Stresssituation erzeuge. Auch viele Realschüler nutzten den Eingang, dann würden auch immer wieder Fahrräder an die Sicherheitsstangen angekettet. Langfristig sei die Verlagerung des Zugangs über den Hof die sinnvollste Lösung, sagte Beate Bidjanbeg. Doch dafür müsse das gesamte Sicherheitskonzept geändert werden.

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Quelle:
SZ vom 06.08.2019 / lo
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