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Ludwigsvorstadt/Isarvorstadt:Ein Brunnen muss genügen

Einen zweiten Brunnen wird es auch nach dem Umbau nicht auf dem St. -Pauls-Platz geben. Der Antrag des Bezirksausschusses Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, den bestehenden Brunnen auf der Südseite zu belassen und auf dem geplanten westlichen Kirchenvorplatz einen neuen zu errichten, hat der Bauausschuss des Stadtrates abgelehnt. Einen neuen, künstlerisch hochwertigen Brunnen, der auch noch für Kinder zum Spielen geeignet sei, sei zu teuer, heißt es zur Begründung - sowohl als Investition als auch im Unterhalt. Damit bleibt es beim alten Plan, dem zufolge der bestehende Brunnen auf den Kirchenvorplatz verlegt wird. Der Umbau soll vier Millionen Euro kosten. Der St.-Pauls-Platz nahe der Theresienwiese, vor der zweitgrößten Münchner Kirche, führt ein Schattendasein, die Frontseite der Kirche gilt eher als Parkplatz denn als Aufenthaltsort.