Opera Incognita inszeniert „Fidelio“ im JustizpalastDas Gute triumphiert

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Nach Philip Glass’ Kafka-Oper „In der Strafkolonie“ 2024 spielt die Opera Incognita nun zum zweiten Mal im Justizpalast, wo 1943 der Volksgerichtshof Schauprozesse gegen die Weiße Rose führte.
Nach Philip Glass’ Kafka-Oper „In der Strafkolonie“ 2024 spielt die Opera Incognita nun zum zweiten Mal im Justizpalast, wo 1943 der Volksgerichtshof Schauprozesse gegen die Weiße Rose führte. Anton Empl

Für eine zeitgemäß gebrochene Perspektive auf Beethovens einzige Oper „Fidelio“ erhält das Ensemble der Opera Incognita viel Beifall. Regisseur Andreas Wiedermann konzentriert sich aufs Ideendrama.

Kritik von Paul Schäufele

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Keine guten Zeiten für „Fidelio“? Kaum eine andere Oper steht so für die Überwindung düsterer Situationen durch persönlichen Einsatz. Man muss sich schon sehr ins Zeug legen, um heute mit Beethovens im „utopischen Präsens“ (Ernst Bloch) komponierter Oper zu überzeugen. Das Ensemble der „Opera Incognita“ tut das. Dabei lässt das freie Opernensemble Beethovens Optimismus nicht unkommentiert stehen.

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