Akademiekonzert an der StaatsoperHöflicher Applaus für Pablo Heras-Casado und Ludovic Tézier

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Debüt beim Bayerischen Staatsorchester: Der Spanier Pablo Heras Casado dirigierte Brahms und Berlioz.
Debüt beim Bayerischen Staatsorchester: Der Spanier Pablo Heras Casado dirigierte Brahms und Berlioz. Oscar Gonzalez/imago/Zuma Press

Schöne Momente allemal, doch weder Bariton Ludovic Tézier noch Dirigent Pablo Heras-Casado können das Münchner Publikum restlos begeistern. Lag es am Programm?

Kritik von Paul Schäufele

Mit einem Applaus-Blumenstrauß kann man alles Mögliche machen. Man kann ihn triumphierend in die Höhe recken. Manche legen ihn vor sich, um das Ambiente für die Zugabe zu verschönern. Die meisten reichen ihn an ein Ensemble-Mitglied weiter. Man kann auch wie Ludovic Tézier auf die Blumen pusten, um anzudeuten, dass man den Duft mit dem Publikum teilen möchte. Eine merkwürdige, aber passende Geste. Denn Hector Berlioz’ Liedersammlung „Les Nuits d’été“ nach den parfümierten Versen von Théophile Gautier kann eine atmosphärische, duftige Sache sein. Ganz klappt das im Akademiekonzert nicht.

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