Anfang September sah es ein kurzes Wochenende lang vielversprechend aus am Stachus. Die Eröffnung des Lovecraft wurde gefeiert - mit Kunstausstellungen, Speisen, lässiger Musik und ersten Sportaktivitäten. All das und einiges mehr wie Co-Working-Plätze, gehörten zum Konzept des "Social Hub & Cultural Warehouse", das entstehen sollte in den acht leeren Etagen des 23 000 Quadratmeter großen ehemaligen Kaufhofs, in besonders zentraler City-Lage zwischen Karlstor und Hauptbahnhof.
Immobilienkrise in MünchenInnenstadt in der Krise: Nun gibt auch Lovecraft am Stachus auf
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Es sollte ein Leuchtturmprojekt für die Zukunft anderer Warenhäuser in deutschen Städten werden. Eine Zwischennutzung mit Kunst, Gastronomie und Sport in der ehemaligen Kaufhof-Immobilie in Münchens Zentrum. Doch die Betreiber lösen den Vertrag auf. Droht ein neuer Leerstand?
