Immobilienkrise in München:Innenstadt in der Krise: Nun gibt auch Lovecraft am Stachus auf

Immobilienkrise in München: Das Lovecraft sollte ein "Social Hub & Cultural Warehouse" am Stachus werden und eine Immobilie beleben, in der sich früher ein Kaufhof befand.

Das Lovecraft sollte ein "Social Hub & Cultural Warehouse" am Stachus werden und eine Immobilie beleben, in der sich früher ein Kaufhof befand.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Es sollte ein Leuchtturmprojekt für die Zukunft anderer Warenhäuser in deutschen Städten werden. Eine Zwischennutzung mit Kunst, Gastronomie und Sport in der ehemaligen Kaufhof-Immobilie in Münchens Zentrum. Doch die Betreiber lösen den Vertrag auf. Droht ein neuer Leerstand?

Von Susanne Hermanski

Anfang September sah es ein kurzes Wochenende lang vielversprechend aus am Stachus. Die Eröffnung des Lovecraft wurde gefeiert - mit Kunstausstellungen, Speisen, lässiger Musik und ersten Sportaktivitäten. All das und einiges mehr wie Co-Working-Plätze, gehörten zum Konzept des "Social Hub & Cultural Warehouse", das entstehen sollte in den acht leeren Etagen des 23 000 Quadratmeter großen ehemaligen Kaufhofs, in besonders zentraler City-Lage zwischen Karlstor und Hauptbahnhof.

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