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Lokalrunde:Edelrind und koscherer Silvaner

Weine aus Israel findet man hierzulande nicht oft auf der Karte.

Unter Münchens Caterern ist Dahlmann zwar nicht der größte, aber dafür in ganz Deutschland im obersten Segment unterwegs. Dieser Tage veranstaltete Ulrich Dahlmann nun sein erstes Food Symposium in seinem Tagesrestaurant Daily bei den Highlight Towers in Nordschwabing am Mittleren Ring. Eingeladen waren zahlreiche Gäste aus der Münchner Gastronomie. Dort stellte sich nicht nur die hauseigene Patisserie vor, sondern auch der familieneigene Obstanbau-Betrieb mit Brennerei und eine ganze Reihe anderer Produzenten. So war der Tölzer Kasladen ebenso vertreten wie die Langenpreisinger Garnelenzüchter von Crusta Nova oder die Planegger Sprossenanbauer Munich Micros. Auch einen Rinderzüchter konnte Dahlmann präsentieren: Martin Vorderwülbeke besitzt die Rinderfarm Chaco Moo in Paraguay mit 6000 Rindern, auf der jedes Tier einen Hektar Platz für sich hat und ohne jede Zugabe von Antibiotika oder Kraftfutter aufwächst. Das Fleisch kann man mittlerweile auch in Deutschland über die Website www.chacomoo.com bestellen.

Weine aus Israel findet man hierzulande nicht oft auf der Karte. Die Twin Wineries, vor elf Jahren gegründet, wollen das ändern. Unter diesem Titel verbinden sich deutsche und israelische Winzer, mittlerweile gibt es gut 40 Paare. Auch Hai Vortman aus Haifa und Malenka Stenner aus Mainz gehören dazu, und am kommenden Montag präsentieren sie ihre Weine im Hoiz Weinbistro bei einem Vier-Gang-Menü und erzählen dabei auch etwas über die Twin Wineries. Drei Tage später, beim Israel-Tag auf dem Odeonsplatz am Donnerstag von 15 Uhr an, gibt es am Stand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft unter anderem auch koscheren Silvaner (Hoiz Weinbistro, Montag, 13. Mai, 19 Uhr, Sebastiansplatz 3, pro Person 89 Euro, Anmeldung unter Telefon 26 94 91 20 oder info@hoiz.wine).