Literaturfest München 2026Dana Grigorcea wird Literaturfest-Kuratorin

Von Freiheit als Menschenrecht bis hin zur Kunstfreiheit soll es im Programm von Schriftstellerin Dana Grigorcea gehen.
Von Freiheit als Menschenrecht bis hin zur Kunstfreiheit soll es im Programm von Schriftstellerin Dana Grigorcea gehen. Gabi Hirit

„Freiheit!“ Unter dieses Motto will die schweizerisch-rumänische Schriftstellerin Dana Grigorcea ihr Programm beim Literaturfest München stellen. Dazu wird es auch wieder eine „Münchner Schiene“ geben.

Von Antje Weber, München

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„Freiheit!“ Das ist nicht nur ein Wort, es ist auch Programm. Die Schriftstellerin Dana Grigorcea hat es als Motto gewählt: Sie wird, wie soeben bekanntgegeben wurde, das Festprogramm des nächsten Literaturfests München kuratieren. Die 1979 in Rumänien geborene, seit Jahren in der Schweiz lebende Schriftstellerin will das Thema in seinen verschiedensten Erscheinungsformen umkreisen. In Lesungen, Diskussionen, crossmedialen und interaktiven Formaten soll es um „intime Freiheiten gehen, um die Freiheit als Menschenrecht bis hin zur Kunstfreiheit“.

Das nächste Literaturfest wird zum zweiten Mal im Frühjahr statt wie zuvor im Herbst stattfinden, vom 21. bis zum 30. April 2026; Veranstalter ist das Literaturhaus München in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt. „In Zeiten, in welchen sich die Grenzen auch innerhalb Europas wieder schließen, Autokraten nach Belieben demokratische Verfassungen ändern, längst gelebte gesellschaftliche Freiheiten neu eingeschränkt und Kulturveranstaltungen zum Politikum werden“, so Geschäftsführerin Tanja Graf, müsse man das Thema Freiheit neu beleuchten. Sie weiß sich darin einig mit Dana Grigorcea, die sich dafür einsetzen will, „trotziger denn je unsere Freiheit zu feiern – mit der Kunst“.

Zum vierten Mal wird auch eine sogenannte „Münchner Schiene“ Teil des Literaturfests sein. Diesmal wird die Münchner Volkshochschule unter Leitung von Literatur-Bereichsleiterin Dorothee Lossin die Planung übernehmen. Christina Madenach und Christian Schüle wollen in Veranstaltungen und Workshops „den Prozess des Schreibens zeigen und in den Werkraum der Literatur einsteigen“. Sie fragen: „Wie wird Sprache zu Literatur?“ Die Antworten darauf haben sicherlich auch mit Freiheit zu tun.

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