Literatur:Arbeitsstipendium für Silke Kleemann

Sprache liegt Silke Kleemann, sowohl die deutsche als auch die spanische. Die in München lebende Übersetzerin und Autorin wurde für ihre Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Münchner Literaturstipendium. Nun fügt sie noch eine weitere Auszeichnung hinzu: Wie das Kunstministerium bekannt gab, erhält Kleemann für ihre "herausragende Übersetzung" des Romans "Los turistas desganados" (deutsch: Die lustlosen Touristen) der baskischen Autorin Katixa Agirre ein mit 7000 Euro dotiertes Arbeitsstipendium des Freistaats. Gekonnt treffe sie "den mitunter fast telegrammartigen, atemlosen Stil der Autorin", heißt es in der Jurybegründung. "Silke Kleemanns Übersetzungsprobe weckt große Neugier auf eine selbstbewusste Frauenstimme aus dem Baskenland." Der Roman soll 2021 bei Edition Converse erscheinen. Das Bayerische Kunstministerium vergibt seit 2009 jährlich ein Arbeitsstipendium für ein Übersetzungsvorhaben, um die bedeutende kulturelle Leistung literarischen Übersetzens zu würdigen. In diesem Jahr wurde die Dotierung von bislang 6000 auf 7000 Euro erhöht.

© SZ vom 18.06.2020 / pop
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