MeinungVerkehr in MünchenDas Schimpfen der Radfahrer wegen der Lindwurmstraße ist übertrieben

Kommentar von Andreas Schubert

Lesezeit: 1 Min.

Wo lang? Entlang der Lindwurmstraße ist es für Radfahrer wegen einer temporären Busspur gerade unübersichtlich.
Wo lang? Entlang der Lindwurmstraße ist es für Radfahrer wegen einer temporären Busspur gerade unübersichtlich.
Robert Haas

In der Lindwurmstraße ist zu erleben, was droht, wenn bei der Verkehrsplanung erst einiges schiefgeht und dann Dogmatismen aufeinanderprallen. Den Behörden sollte das eine Lehre sein.

SZ bei Google bevorzugen

Wie gut, dass es die Lindwurmstraße gibt, worüber sollte man in München sonst streiten, wenn nicht um den Radverkehr dort? Ja, die Stadt hat sich ungeschickt mit ihren Planungen zur Lindwurmstraße angestellt. Erst markiert sie 2025 nach jahrelangem Streit einen Radweg, nur um einen Teil davon nach nicht mal einem Jahr wieder vorübergehend zu entfernen. Weil ein Abschnitt der U-Bahn baustellenbedingt gesperrt ist, fahren Ersatzbusse durch die Lindwurmstraße. Und weil das tagtäglich zu Stau führte, sollte es mit einer temporären Busspur besser werden.

Zur SZ-Startseite

Verkehr in München
:Nach Spur-Änderung auf der Lindwurmstraße: Radler ärgern sich – aber Busse sind schneller

Seit Mitte Juli müssen Radfahrer auf einem Teilstück der Lindwurmstraße wieder auf den alten, sehr schmalen Radweg wechseln – um Platz für den Schienenersatzverkehr zu machen. Aber nicht alle halten sich daran.

Von Martin Mühlfenzl

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: