Vor dem Zivilgericht bedient man sich oft einer diplomatisch-umschreibenden Sprache. Da heißt es nicht profan: „Einer von Ihnen lügt“, sondern „eine der Parteien hat nicht zur Wahrheit gefunden“. Im Streit zwischen Lilly Becker und ihrem Ex-Partner Pierre Uebelhack soll das die amtierende RTL-Dschungel-Queen gewesen sein. So sah es zumindest das Landgericht München I. Die Zivilkammer urteilte, dass die 180 000 Euro, die Uebelhack der 49-Jährigen ab dem Jahr 2018 überlassen hatte, keine Schenkung, sondern ein vertraglich fixiertes Darlehen gewesen seien. Becker müsse die Summe rückerstatten.
Prozess in München um DarlehensverträgeLiebe, Lügen und eine Strafanzeige: Lilly Becker geht wieder vor Gericht
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Die Ex-Frau von Tennis-Star Boris Becker streitet mit einem Ex-Partner um Geld und Wahrheit. Vor dem Oberlandesgericht in München will sie nun Beweise vorlegen, dass Unterschriften von ihr nachträglich in Dokumente kopiert wurden.
Von Susi Wimmer
