19 Jahre lang saß er im Gefängnis: fünf Jahre wegen Einbruchs, 14 Jahre wegen seiner Fluchtversuche. Jean Valjean aus „Les Misérables“ („Die Elenden“) ist einer der bekanntesten Häftlinge der Literaturgeschichte, erfunden hat ihn Victor Hugo. Dessen 1862 erschienener Roman wurde dutzendfach verfilmt, jetzt folgt eine weitere Adaption: Regisseur Éric Besnard („Birnenkuchen mit Lavendel“) setzt in „Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean“ nur auf den Anfang von Victor Hugos Monumentalwerk.
Genauer gesagt sind es die ersten 150 Seiten des Romans, in denen Jean Valjean (Grégory Gadebois) aus dem Zuchthaus kommt und keine Unterkunft findet. Bischof Bienvenu (Bernard Campan) nimmt ihn schließlich auf. Doch seine inneren Dämonen quälen Valjean weiterhin, ein silberner Kerzenleuchter wird über sein Schicksal entscheiden. In den deutschen Kinos läuft der Film am 2. April an. Bereits am 18. März ist er in München zu sehen, Éric Besnard wird zur Premiere erwartet.
Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean, F 2025, Regie: Éric Besnard, Premiere mit Regiebesuch, Mittwoch, 18. März, 20 Uhr, Rio Filmpalast, Rosenheimer Straße 46

