Wo so viel Sexualität sprudelt, ist auch mal ein Handtuch nötig. Lenny Kravitz tupft sich das Gesicht ab, er reibt die nackte Brust, natürlich wischt er auch unten im Keller einmal feucht durch, dann wirft er den Lappen den sich danach streckenden Händen im Publikum hin. „That's nasty“, sagt der Musiker. Hui, ganz schön verrucht. Es wird nicht ganz klar, ob er das jetzt ernst meint oder hier sein Image als Sex-Protz persifliert. Da steckt er schon bis zum freigelegten Nabel in „Honey“ drin, einem neuen Stück für einen hüftwackelnden Engtanz: „It don't take much to turn me on.“ Es braucht nicht viel, um Lenny Kravitz in Fahrt zu bringen, keine Frage.
Lenny Kravitz in MünchenMucke aus der Muckibude
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Immer noch in Mode: Lenny Kravitz weiß auch drei Jahrzehnte nach seinen ersten Hits zu gefallen (hier ein Archivbild von den MTV Video Music Awards 2024).
Charles Sykes/dpaLenny Kravitz gibt bei einem musikalisch packenden Konzert in der Olympiahalle den Sex- und Kraftprotz. Und enthüllt noch mehr von sich als in seinem viel diskutierten Nackedei-Video.
Kritik von Michael Zirnstein, München
