Leistungsüberblick Tierpark, Kammerspiele und Volkstheater

Tierpark Hellabrunn

Kleine Tiere, das zieht immer. Vor allem bei den Kleinen. Finanziell betrachtet, ist der Tierpark daher nahezu ein Selbstläufer. 1,02 Euro je Zuschauer hat die Stadt nach Hellabrunn überwiesen, macht bei 2,08 Millionen zahlenden Tierfans eine Jahressumme von 2,1 Millionen Euro. 97,2 Prozent seiner Betriebskosten deckt der Tierpark durch eigene Einnahmen. Das ist etwas weniger als im Vorjahr, da gab es mit 117,3 Prozent sogar einen Gewinn. Etwas weniger rosig wirkt die Bilanz, wenn auch die Investitionen mitberücksichtigt werden. Fürs Bauliche hat die Stadt nämlich noch einmal fünf Millionen Euro gelöhnt.

Münchner Kammerspiele

Das kommunale Vorzeigetheater wird mit 33,6 Millionen Euro bezuschusst, rund 500 000 mehr als im Jahr zuvor. Denn die eigenen Eintrittspreise, die vier bis 44 Euro betragen, reichen nur aus, um 15,3 Prozent der Unkosten zu decken. Wie viel die Kämmerei je Zuschauer zuschießt, lässt sich nicht auf den Cent genau ermitteln, der Zuschuss kommt nicht nur den Kammerspielen selbst, sondern auch dem Theater der Jugend in der Schauburg am Elisabethplatz und der Otto-Falckenberg-Schauspielschule zugute.

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Oberhalb der 100-Euro-Marke liegt er aber in jedem Fall, bestätigt Kämmerer Wolowicz. Dafür gab es allein im Schauspielhaus 269 Aufführungen, in der Spielhalle waren es 181, im Werkraum 175. Die Zahl der Zuschauer in der großen Jugendstilbühne an der Maximilianstraße ist gesunken - von 130 371 in der Spielzeit 2014/15 auf 117 561 in der Saison 2015/16.

Volkstheater

Das zweite kommunale Sprechtheater, das Volkstheater an der Brienner Straße, ist im Vergleich zu den Kammerspielen geradezu ein Schnäppchen. 8,2 Millionen Euro kostet es die Kämmerei, was allerdings trotzdem einen Zuschuss von 74,21 Euro je verkauftem Platz bedeutet. 216 Vorstellungen gab es im Jahr 2015 in der umgebauten Sporthalle nahe des Stiglmaierplatzes in der Maxvorstadt, die in einigen Jahren geräumt werden muss. Die Bühne erwirtschaftet 23,7 Prozent ihrer Ausgaben selbst. Die Zahl der Zuschauer ist leicht auf 110 000 gestiegen.