Wahlanalyse:So hat München gewählt

Wahlanalyse: Bei der Stimmauszählung in München ergaben sich einige Besonderheiten.

Bei der Stimmauszählung in München ergaben sich einige Besonderheiten.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Die CSU gewinnt das Duell um die Direktmandate, die Grünen das um die Gesamtstimmen, die SPD ist gleichmäßig schlecht - und die AfD kann Zustrom von unerwarteter Seite verbuchen: Auffälligkeiten der Landtagswahl in München.

Von René Hofmann

Wahlbeteiligung: Von 910 084 Wahlberechtigten in München haben 628 645 ihre Stimme abgegeben - das entspricht 69,1 Prozent. Damit lag die Wahlbeteiligung niedriger als bei der letzten Landtagswahl 2018 (-3,6 %) und auch niedriger als im Landesdurchschnitt (73,3%). Was auffällt: In den Städten fällt die Wahlbeteiligung generell niedriger aus. Lediglich Bamberg (71 %) und Regensburg (70,1%) kamen auf höhere Werte als München. Hier war die Beteiligung in den Stadtbezirken Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Au-Haidhausen und Untergiesing-Harlaching mit 73,2 Prozent am höchsten. Mit Abstand am niedrigsten fiel sie in Milbertshofen-Am Hart aus (56%).

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