Wohnen in der Region MünchenDie eigenen vier Wände werden immer schwieriger zu finanzieren

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Früher konnten sich auch Menschen, die nicht zu den Gutverdienern gehörten, ein Häuschen leisten. Dem ist schon lange nicht mehr so.
Früher konnten sich auch Menschen, die nicht zu den Gutverdienern gehörten, ein Häuschen leisten. Dem ist schon lange nicht mehr so. Foto: Jan Woitas/dpa

Eine neue Studie zeigt, dass der Anteil derer, die sich Wohneigentum leisten können, im Münchner Umland abnimmt. Nach den Gründen dafür muss man nicht lange suchen.

Von Barbara Mooser

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Wer im Landkreis Freyung-Grafenau Miete zahlt, ist fast schon ein Exot: 71 Prozent der Menschen haben dort nämlich den Schlüssel zum Eigenheim in der Tasche. Anders sieht das im Münchner Umland aus, hier wohnt in den meisten Landkreisen weniger als die Hälfte der Menschen in einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung, wie aktuelle Zahlen des Pestel-Instituts zeigen. Das ist freilich auch nicht weiter verwunderlich, denn Normalverdiener, die kein großes Erbe mitbringen, können sich die Preise im Umland kaum leisten. Wer das überprüfen will, braucht im Internet nicht einmal in Starnberger Seelage zu suchen. Schon in Poing muss man derzeit für ein Fünf-Zimmer-Haus in einem Neubaugebiet mehr als 1,2 Millionen Euro hinlegen.

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