Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Zu viel mehr langt es bei den meisten in der Regel am Jahresende nicht, wenn sie ihre Wünsche an Freunde, Verwandte und Kunden verschicken, allenfalls abgeändert durch die Adjektive „fröhlich“ und „gesund“. Nur eine Minderheit sucht für die Weihnachtspost in Zitatensammlungen nach einem sinnigen oder gar geistreichen Spruch, was die Sache aber nicht unbedingt besser macht: „Strahlend wie ein schöner Traum steht vor uns der Weihnachtsbaum.“ Schlimmer sind nur noch Leute, die den Bekanntenkreis stets mit einem Rundbrief über die Ereignisse ihres Jahreslaufs beglücken: von dem eigenen Reha-Aufenthalt bis zur Prostata-OP des Ehemanns.
Kreis und querSchönen Gruß auch
Lesezeit: 2 Min.

Alle Jahre wieder diese Weihnachtspost. Wäre das nicht auch etwas, das uns die KI abnehmen könnte? Ja, findet jeder Fünfte.
Kolumne von Lars Brunckhorst
