Volkstrauertag:Gedenken in Zeiten des Krieges

Volkstrauertag: Bürgermeister Jan Neusiedl mit den Abordnungen der Vereine am Kriegerdenkmal.

Bürgermeister Jan Neusiedl mit den Abordnungen der Vereine am Kriegerdenkmal.

(Foto: Claus Schunk)

Wann könnte ein Gedenken an die Toten von Krieg und Gewaltherrschaft und eine Mahnung zum Frieden notwendiger sein, als in Zeiten des Krieges? Dessen Schrecken sind für viele so nah wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg. Jeden Tag sind sie in der Ukraine zu erleben. Überall im Landkreis kamen am Sonntag Menschen an den Denkmälern für die Opfer der beiden Weltkriege zusammen, die mancherorts umgestaltet worden sind, und ausdrücklich nicht mehr als Kriegerdenkmäler fungieren. Es wird aller Opfer gerade auch der NS-Herrschaft gedacht.

In Grünwald verneigten sich Abordnungen von Vereinen mit Grünwalds Bürgermeister Jan Neusiedl (CSU) am Sonntagmorgen zunächst am alten, aus Gründen des Denkmalschutzes weiter traditionell gestalteten Kriegerdenkmal mit einer Kriegerskulptur vor den Toten, bevor sie sich zur alten Pfarrkirche St. Peter und Paul begaben, wo es eine "Gedenkstätte für die Opfer" der beiden Weltkriege gibt. Neusiedl legte Kränze nieder. Die Blaskapelle Grünwald begleitete die Totenehrung, die in Verbindung mit Gottesdiensten in St. Peter und Paul, in der Kirche Maria Königin und in der evangelischen Thomaskirche begangen wurde.

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