Suche im Raum RostockWeitere Zeugen wollen Vanessa Huber gesehen haben

Lesezeit: 1 Min.

Seit November 2022 wird Vanessa Huber aus Unterhaching vermisst. Nun gibt es Hinweise, dass sie sich im Norden Deutschlands aufhalten könnte.
Seit November 2022 wird Vanessa Huber aus Unterhaching vermisst. Nun gibt es Hinweise, dass sie sich im Norden Deutschlands aufhalten könnte.
Foto: Polizei

Seit bekannt wurde, dass sich die verschwundene Unterhachingerin möglicherweise im Raum Rostock aufhält, erhält die Polizei immer mehr Hinweise auf ihren angeblichen Aufenthaltsort.

SZ bei Google bevorzugen

Die Suche nach der Unterhachingerin Vanessa Huber im Raum Rostock geht weiter: Seit bekannt geworden war, dass die seit November 2022 vermisste Frau möglicherweise in einem Hotel nahe der Küste gesehen wurde, gibt es weitere Hinweise von Zeugen auf mögliche Aufenthaltsorte. „Die Leute sind sehr sensibel, das möchte ich positiv erwähnen“, so ein Sprecher der Polizei in Rostock am Sonntagvormittag. In den vergangenen Tagen sei man immer wieder über mögliche Sichtungen an verschiedenen Orten informiert worden, die Zahl der Hinweise bewege sich noch im einstelligen Bereich.

Vermisstenfall Vanessa Huber
:„Die Akten werden nie geschlossen, bis wir den Täter haben“

2022 verschwand Vanessa Huber, ohne eine Spur zu hinterlassen. Die Polizei ist immer noch auf der Suche nach ihr – und will klären: War es Mord? Über einen Fall, der noch rätselhafter geworden ist, seit ihr Mann gestorben ist.

SZ PlusVon Stephan Handel

Wie der Polizeisprecher betont, nehme man die Hinweise sehr ernst. Allerdings habe sich daraus noch nichts Konkretes ergeben, weil sie leider bisher immer mit Zeitverzögerung eingegangen seien, was eine Suche an den gemeldeten Orten schwierig gemacht habe. Die Auswertung eines Überwachungsvideos aus dem Hotel läuft derzeit noch.

Der Fall beschäftigt die Polizei seit Jahren

Dass die Unterhachingerin sich im Raum Rostock aufhalten könnte, darauf hatten Gäste und ein Angestellter eines Hotels am Meer die Polizei vor wenigen Tagen hingewiesen. Sie waren mit einer Frau ins Gespräch gekommen, die ihnen nach eigenen Angaben seltsam vorkam. Sie sichteten daraufhin die Vermisstenmeldungen der Polizei und stießen dabei auf die Fotos von Vanessa Huber.

Damit nimmt ein rätselhafter Vermisstenfall eine neue und unerwartete Wendung. Vanessa Huber hatte am 5. November 2022  nach einem Streit mit ihrem Ehemann die gemeinsame Wohnung in Unterhaching verlassen und wurde einige Tage später von ihm als vermisst gemeldet. Es folgte eine groß angelegte Suche. Die Polizei schloss ein Gewaltverbrechen zunächst nicht aus, auch der Ehemann der damals 39-Jährigen geriet zwischenzeitlich in Verdacht. Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ berichtete zweimal über den Fall, konkrete Hinweise gab es damals allerdings nicht.

© SZ/moo - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

SZ-Serie: Wasser bewegt
:Mit der S-Bahn zu Badeseen rund um München

München bietet mehr als 80 Badeseen im Umland. Vom Ammersee bis zum Pullinger Weiher und dem Kirchsee laden sie  zum Schwimmen ein. Eine nicht immer problemlose Erkundungstour ganz ohne Auto.

SZ PlusVon Iris Hilberth und Bernhard Lohr

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: