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Verkehr:Rufbus soll Unterbiberg an Neubiberg anbinden

Der Neubiberger Gemeinderat will es nicht dem Zufall überlassen, wann es wieder eine bessere Busverbindung zwischen den Ortsteilen Neubiberg und Unterbiberg gibt. Die Rathausverwaltung soll daher laut einstimmigem Beschluss beim Landratsamt die Einrichtung einer innerörtlichen On-demand-Buslinie zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember beantragen.

Derzeit laufen zwei Pilotprojekte im Landkreis, bei denen Rufbusse eingesetzt werden, unter anderem in Aying und Brunnthal. Neubiberg ist erst in der Fortschreibung des Nahverkehrsplans als weiterer möglicher Versuchsraum genannt. Weil auf eine Anfrage beim Landratsamt der Gemeinde kein konkreter Zeitplan dafür angegeben werden konnte, entschied sich der Gemeinderat nun zu dem Antrag. Hintergrund der Bemühungen der Gemeinde ist, dass seit Ende 2019 die Buslinie 211 auf einer anderen Route verkehrt. Seitdem gibt es keine direkte Verbindung mehr zwischen den beiden Ortsteilen. Weil man nun in Neuperlach Süd umsteigen muss, verlängert sich die Fahrtzeit um 15 Minuten und das Ticket kostet mehr. Die Fraktionen im Neubiberger Gemeinderat hatten in einem gemeinsamen Antrag an Landrat und Kreistag vor einer Weile bereits gefordert, dass für die Verbindung der Ortsteile so bald wie möglich ein Rufbus in Testbetrieb geht.

© SZ vom 05.03.2021 / dabo
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