Unüberbrückbare Differenzen:Bürger für Grasbrunn schließen ihren Chef aus

In der Wählergemeinschaft Bürger für Grasbrunn (BFG) ist es zum Bruch gekommen. Wie der langjährige zweite Vorsitzende Johann Hiltmair und Gründungsmitglied Axel Bornheimer am Mittwochnachmittag mitteilten, haben die Mitglieder ihren Vorsitzenden Thomas Michalka einstimmig abgewählt und zudem aus der BFG ausgeschlossen. Grund seien lange währende unüberbrückbare Differenzen. Michalka sei somit "ab sofort nicht mehr legitimiert, die BFG zu vertreten", er dürfe sich auch nicht im Namen der BFG äußern, insbesondere im Gemeinderat und auf der Homepage der Wählergruppe.

Zu Einzelheiten machten Hiltmair und Bornheimer keine Angaben, von Michalka selbst lag keine Stellungnahme vor. Er fehlte nach Angaben von Hiltmair und Bornheimer bei der ordentlichen Jahresversammlung ohne Entschuldigung.

Welche Auswirkungen die Entscheidungen der BFG auf den Gemeinderat haben, ist noch unklar. Dort ist Michalka seit der Kommunalwahl 2020 der einzige Vertreter der BFG. Er bildet zusammen mit FDP-Gemeinderatsmitglied Sven Blaukat eine Ausschussgemeinschaft. Die BFG forderte am Mittwoch Michalka auf, sein Gemeinderatsmandat zurückzugeben. Man distanziere sich, unter anderem wegen Verstößen gegen die Vereinssatzung, vollumfänglich von Michalka. Den Vorsitz der BFG hat bis zur Neuwahl 2022 kommissarisch Johann Hiltmair übernommen.

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