Unterschleißheim:Stadt springt dem SV Lohhof zur Seite

Beim SV Lohhof hat man sich beim Bau des neuen Skaterparks am Ludwig-Pettinger-Weg um gut 200 000 Euro verschätzt. Die Vereinspräsidentin und Stadträtin Brigitte Weinzierl (CSU) musste deshalb in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses als reumütige Bittstellerin auftreten, um dem Verein aus der Patsche zu helfen. Bürgermeister Christoph Böck (SPD) zeigte sich schließlich großzügig und warb gegen die Stimmen der Grünen dafür, dem Verein mit einem Zuschuss in Höhe von 70 Prozent der Zusatzkosten zur Seite zu springen. Der SV Lohhof schafft für die Abteilung Rolling Wheels für etwa eine Million Euro die neue Skateranlage. Die Stadt hat vor einiger Zeit schon zugesagt, 400 000 Euro davon zu übernehmen. Jetzt kommen noch einmal etwa 160 000 Euro oben drauf.

Die Mehrkosten rühren da her, dass der Verein beim Kanalanschluss von viel zu niedrigen Kosten in Höhe von 38 000 Euro ausgegangen war. Weinzierl erläuterte im Ausschuss, dass ihr auf Anfrage bei den Stadtwerken mitgeteilt worden sei, damit würde man hinkommen. Doch tatsächlich sei kein Anschlusspunkt vorhanden, auch müsse eine Druckleitung gebaut werden, um Höhenunterschiede auszugleichen. Der Ausschuss sprach sich mehrheitlich dafür aus, den Verein mit 70 Prozent der Zusatzkosten unter die Arme zu greifen. Die Grünen waren für 40 Prozent - ein Wert, mit dem man den SV Lohhof auch bei den Baukosten unterstützt.

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