Unterschleißheim:Polizisten überwältigen Mann mit Messer

Unterschleißheim: Die Polizei rückte mit 15 Streifenwagen an, auch ein Unterstützungskommando war im Einsatz.

Die Polizei rückte mit 15 Streifenwagen an, auch ein Unterstützungskommando war im Einsatz.

(Foto: Leonhard Simon)

Psychisch auffälliger 27-Jähriger löst Großeinsatz aus und wird in eine Klinik eingewiesen.

Ein Mann mit einem Messer hat am Samstagnachmittag einen größeren Polizeieinsatz in Unterschleißheim ausgelöst. Wie die Polizei berichtet, fiel einer Passantin gegen 17 Uhr auf, dass ein Mann in der Moosachstraße seit einiger Zeit in einem Auto saß und sich auffällig verhielt. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um einen 27 Jahre alten, wohnsitzlosen Mann aus Litauen.

Weil er zitterte, sprach die Passantin ihn an und wählte, nachdem er nicht reagierte, den Notruf. Als die erste Polizeistreife eintraf, stand der Mann auf der Straße und hielt ein Messer in einer Hand. Die Beamten forderten ihn auf, das Messer wegzulegen. Weil der Mann dies nicht tat und von einer Gefährdung ausgegangen wurde, rückten 15 Streifen der Polizei an und sperrten den Bereich ab. Im Einsatz war auch ein Unterstützungskommando (USK).

"In einem günstigen Moment", so die Polizei, brachten Beamte den Mann zu Boden, um ihn festzunehmen. Dabei ließ er sein Messer fallen und griff nach der Pistole eines Beamten. Die Polizisten verhinderten, dass der Mann die Waffe aus dem Holster zog, und fesselten ihn. Weil sich der 27-Jährige psychisch auffällig verhielt, wurde er in eine Klinik gebracht. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

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