GeothermieDie Heimatenergie wartet auf Anschub

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Geothermie-Unternehmen wie die Erdwärme Grünwald GmbH wollen ihre Förderkapazitäten und Netze ausbauen, hätten dabei aber gerne staatliche Unterstützung.
Geothermie-Unternehmen wie die Erdwärme Grünwald GmbH wollen ihre Förderkapazitäten und Netze ausbauen, hätten dabei aber gerne staatliche Unterstützung. Claus Schunk

Mit Erdwärme ließe sich ein Großteil der Energieprobleme lösen. Das ungenutzte Wärme-Potenzial gerade im Raum München ist riesig. Doch kommunale Versorgungsunternehmen sehen sich von der Politik ausgebremst.

Von Bernhard Lohr, Unterschleißheim

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Andreas Lederle gilt als „Mister Geothermie“. So wird der Geschäftsführer der Erdwärme Grünwald GmbH jedenfalls beim „Zukunftskongress Geothermie“ in Unterschleißheim vorgestellt. Entsprechend selbstbewusst ist sein Auftritt. Nicht ohne Grund: Das Kommunalunternehmen, das im September vergangenen Jahres die Fernwärmenetze von Grünwald und Unterhaching auf insgesamt 180 Kilometer Länge zusammengeschlossen hat, rühmt sich seither als Betreiber des größten durch Geothermie gespeisten Fernwärmenetzes in Kontinentaleuropa. Gerade wurde zudem der Bohrplatz für das Kraftwerksprojekt Laufzorn II vorbereitet, auf dem drei weitere Dubletten-Bohrungen Tausende Meter in die Tiefe getrieben werden sollen.

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