Sabrina Burger nimmt denselben Weg wie immer. Die 58-jährige Lehrerin ist blind und wohnt nicht weit entfernt vom Sehbehinderten- und Blindenzentrum (SBZ) in Unterschleißheim. Sie kennt jede Kurve und jeden Bordstein, wenn sie zu ihrer Schule geht. Aber an diesem Morgen im Frühjahr stürzt sie über einen E-Scooter, den ein Fahrer in der Verbotszone um die Einrichtung für Menschen mit Sehbeeinträchtigung so abgestellt hat, dass ein Hinterrad in den Geh- und Radweg hineinreicht. Das genügt. „Ich bin nach vorn auf den Lenker gekracht“, erzählt die Lehrerin, „das Gesicht ist in Nullkommanichts angeschwollen.“
Ärger über StolperfallenWenn E-Scooter zur unsichtbaren Gefahr werden
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Wild abgestellte Roller stellen insbesondere für schlecht sehende oder blinde Menschen eine Gefahr dar. Nach einem schweren Unfall fordert das Sehbehindertenzentrum in Unterschleißheim Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit. Die Stadt plant neue Parkzonen.
Von Bernhard Lohr, Unterschleißheim

Oktoberfest:„Man kann natürlich das Hendl ohne Haut essen“
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