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Unterhaching:Haus für Kinder und Vereine

Unterhaching, Grundsteinlegung Kinderhaus Plus an der Hans-Durach-Straße, v.li. Susanne Schweizer, Barbara Brückner, Alfons Hofstetter, 2.BM, Architekt Alexander Pfletscher, Christine Helming, 3.BM,

Grundsteinlegung für ein außergewöhnliches Haus: Susanne Schweizer und Barbara Brykna vom Bauamt, Zweiter Bürgermeister Alfons Hofstetter, Architekt Alexander Pfletscher, Dritte Bürgermeisterin Christine Helming (von links).

(Foto: Angelika Bardehle)

Unterhaching schafft beim Bau einer Kita zusätzliche Räume

Die Bodenplatte ist betoniert, die Kellerwände ragen zum größten Teil schon empor. An der Stelle, an der das Tempolimit am Unterhachinger Oberweg die Autofahrer auf 30 Stundenkilometer herunterbremst, entsteht gegenüber der Glonner Wiese ein Großprojekt der Gemeinde, das "Kinderhaus plus". 17 Millionen Euro lässt sich Unterhaching die Einrichtung zur Kinderbetreuung mit zusätzlichen Räumlichkeiten für Vereine kosten. Am Montagnachmittag war Grundsteinlegung, im September 2020 soll das Haus eröffnet werden.

Vier Kindergarten- und vier Krippengruppen sollen dann hier untergebracht werden. Das "Plus" steht für den Platz, der hier für die Vereine geschaffen wird. Allerdings sprach der Zweite Bürgermeister Alfons Hofstetter (parteifrei) bei der Grundsteinlegung gar vom "Kinderhaus plus plus", denn bei diesem Gebäude am südöstlichen Ortsrand wird auf ökologische Bauweise geachtet. Wie der Architekt und Bauleiter Alexander Pfletscher bei den Feierlichkeiten betonte, ist die Gebäudeform in Hinblick auf den Energieverbrauch sinnvoll und ermögliche es, die aktuell geltende Energieeinsparverordnung um etwa 60 Prozent zu unterschreiten. Auch sei der Nutzungsmix für kommunale Einrichtung zukunftsweisend. "Hier in Unterhaching wird das aus der Zeit des Funktionalismus stammende und in die Jahre gekommene Denken, dass jede Nutzungseinheit ein eigenes Haus benötigt, zu den Akten gelegt", sagte Pfletscher. Alle, die hier künftig ein und ausgingen, nutzten die selben Treppen und das selbe Foyer und bildeten eine "veritable Hausgemeinschaft".