UnterföhringWohnen und Versorgung unter einem Dach

Segnung des kommunalen Gebäudes (von links): Mesner Josef Trundt, die Pfarrer Carsten Klingenberg und Markus Brunner, Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer und Deborah Rohm aus dem Bauamt.
Segnung des kommunalen Gebäudes (von links): Mesner Josef Trundt, die Pfarrer Carsten Klingenberg und Markus Brunner, Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer und Deborah Rohm aus dem Bauamt.
Gemeinde Unterföhring

Unterföhring eröffnet eine Mehrgenerationen-Wohnanlage mit kleinen Apartments und Kinderarztpraxis.

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Auf historischem Grund hat die Gemeinde Unterföhring ein neues Kapitel ihrer baulichen Entwicklung aufgeschlagen: An der Münchner Straße 85, auf dem der erstmals im Jahr 1305 erwähnte Wehnerhof stand, ist eine Mehrgenerationen-Wohnanlage entstanden. Das der alten Hofanlage konzeptionell nachempfundene Gebäudeensemble besteht aus drei Häusern mit überwiegend kleinen Wohnungen für Seniorinnen und Senioren sowie jungen Bürgern aus dem Ort.

Die nach festgelegten Kriterien vom Gemeinderat ausgewählten Bewohner ziehen dieser Tage ein. Der jüngste Mieter ist 19 Jahre alt, der älteste 79. Auch ein Kinderarzt wird dort eine Praxis eröffnen.

In den drei Gebäuden sind insgesamt sechs barrierefreie Ein- und Eineinhalb-Zimmer-Wohnungen, sechs Zwei-Zimmer-Wohnungen sowie je drei Drei-Zimmer- und Vier-Zimmer-Wohnungen. Auf dem Dach produziert eine Photovoltaik-Anlage günstigen Mieterstrom.

Die Gemeinde investierte laut Mitteilung aus dem Rathaus 14,5 Millionen Euro in das Projekt, wofür es 5,8 Millionen Euro an Förderung der Regierung gab. Damit setze die Gemeinde ihre Politik fort, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, teilt das Rathaus mit – so wie beim „Jungen Wohnen“ in der Isarau und jüngst bei den Apartments im Wohnheim Apian II und künftig mit gemeindeeigenen Wohnungen im Baugebiet „Neues Mitterfeld“.

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