Die Gemeinde Unterföhring prüft die mit dem Freistaat Bayern geschlossene Vereinbarung zum Ausbau des Föhringer Rings auf mögliche Regressansprüche. Das hat Bürgermeister Florian Klietsch (SPD) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekanntgegeben. Die Kommune Unterföhring und die Landeshauptstadt München haben sich mit je fünf Millionen Euro an den Kosten des Ausbaus des Föhringer Rings beteiligt.
Zugesagt war eine Fertigstellung der vierspurigen Straße bis zum vergangenen Jahr. Dieser Termin ist verstrichen. Nach aktueller Prognose wird der Ausbau erst 2031 abgeschlossen sein. Ob aus dieser Verzögerung finanzielle Rückforderungen für die Gemeinde erwachsen, soll nun juristisch untersucht werden.

